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Sehr geehrte Damen und Herren,
laut Bundeskanzlerin Angela Merkel befinden wir uns in der schwersten Krise, der die Europäische Union in ihrer Geschichte ausgesetzt war. Eine aktuelle Antwort hierauf ist der Vorstoß zu einem gemeinsamen Wiederaufbau-Fonds mit Frankreich. Insgesamt nur eine Maßnahme von vielen, die aktuell weltweit beschlossen werden und deren Auswirkungen unterschiedlich diskutiert werden. Die Meinungen der Anleger über die weitere Marktentwicklung gehen weiterhin extrem weit auseinander. Wir haben wie jeden Monat die Einschätzungen fünf ausgewählter Experten für Sie zusammengestellt:

Gemeinsam mit Eyb & Wallwitz werfen wir einen Blick in die Zukunft und diskutieren die Frage der anstehenden Inflation. CONREN betrachtet die staatlichen Hilfsmaßnahmen aus Sicht von Familienunternehmen und ETHENEA beleuchtet die besondere Bedeutung der Flexibilität in diesen Zeiten für das Portfoliomanagement. Unsere Branchenexperten BakerSteel und BIT Capital werfen einen Blick auf die Situation am Nickelmarkt und auf vielversprechende Internetunternehmen.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Fonds-im-Fokus-Team



Nach Corona ist vor der Inflation?

Auch wenn es älteren Ökonomen schwerfällt (denn an der Universität haben sie meist etwas anderes gelernt): Inflation ist im Wesentlichen ein psychologisches Phänomen – in dem Sinne, dass die Inflationserwartungen der ausschlaggebende Faktor sind. Es gibt mit Blick auf Schulden oder Geldmenge oder Arbeitslosigkeit etc. nicht den einen, quantifizierbaren Punkt, ab welchem Preisstabilität in Inflation umschlägt. Solange die Menschen nicht von Preissteigerungen ausgehen, treten sie auch nicht ein. Inflation spielt sich in den Köpfen ab. Sie ist mehr ein soziales, denn ein natürliches Phänomen. Daher gehe ich davon aus, dass es keine nennenswerte Inflation gibt, solange die großen Zentralbanken unabhängig und damit glaubwürdig sind.
Für den makroökonomischen Rahmen, innerhalb dessen wir unsere Phaidros Fonds managen, bedeutet dies, dass sich durch die Corona-Krise im Grunde nicht viel verändert. Die Zinsen und das Wachstum bleiben niedrig und um die Staatsverschuldung kümmern sich im Zweifelsfalle die Zentralbanken (die dabei aber darauf achten müssen, nicht zum verlängerten Arm der Finanzministerien zu werden). Unsere Portfolios werden Ende 2020, nach dem Höllenritt der Monate März und April, vermutlich eine sehr ähnliche Struktur haben wie Ende 2019.



Die verstopfte KFW-Gießkanne

Das Corona-Virus trifft viele Branchen hart und die kommenden Monate sind nach wie vor meist nicht planbar. Planungssicherheit ist aber unternehmerisches Lebenselixier. Hier kann und muss die Regierung ansetzen, doch viele der beschlossenen Hilfsmaßnahmen verfehlen häufig vor allem beim Mittelstand ihre Wirkung. Welche drei Kernelemente sollte „echte“, wirksame Hilfe beinhalten?
Was kümmert mich das Geschwätz von gestern?

Die aktuellen Prognosen über die verbleibenden Monate des Jahres bewegen sich in einer Bandbreite, die sich kurz mit „alles kann, nichts muss“ zusammenfassen lässt. Warum gehen die Meinungen der Anleger über die Marktentwicklung derzeit so extrem weit auseinander und worauf kommt es beim Betreten von Neuland, wie wir es gegenwärtig erleben, an?



Nickel und COVID-19

Der Haupttreiber für das Wachstum der Nickelnachfrage ist die zunehmende Nachfrage nach Elektrofahrzeugbatterien, die derzeit etwa 5% des globalen Automobilmarktes ausmachen, sich jedoch in etwa fünf Jahren mit dem Verkauf von Elektrofahrzeugen verfünffachen könnten. Weitere Details zu Nickel am aktuellen Markt von BakerSteel.
Internetunternehmen

Das Internet hat für die globale Wirtschaft tiefgreifende Veränderungen und gleichzeitig neue Investitionsmöglichkeiten mit teilweise hohen Renditen aufgebracht. Wie Sie jetzt lukrativ in Digitalunternehmen investieren können, erklärt Jan Beckers von BIT Capital im aufgezeichneten Webinar vor dem Hintergrund der Global Internet Leaders Strategie.